Auf dieser Seite präsentieren unsere AFH-ler ihre Urlaube.

Island: Land der Geysire

Island-Reise von Familie Muskatewitz

Dieses Jahr erfüllten wir uns einen langersehnten Wunsch – Island. Wir hatten uns ein Blockhaus und um die Insel zu erkunden ein Allradfahrzeug gemietet, da fast nur die Ringstraße, die um die Insel herum führt geteert ist. Täglich unternahmen wir Ausflüge zu verschiedenen Sehenswürdigkeiten und Naturschönheiten. Die Eindrücke, die wir dabei sammelten waren unvergesslich schön. Am Anfang war es sehr ungewohnt, dass es auch die ganze Nacht über nicht dunkel wird. Bei unseren Touren kletterten wir auf die Krater erloschener Vulkane, besuchten brodelnde Quellen, unzählige Wasserfälle, Geysire und kletterten auf den größten Gletschern Europas herum. Das Isländische Wetter zeigte sich bis auf wenige Ausnahmen von seiner besten Seite. Bis ganz ins Landesinnere konnten wir wie erwartet nicht fahren, da die Hochlandstraßen um diese Jahreszeit noch gesperrt waren. Bei unseren Touren wurde uns dann auch schnell der Grund klar, als uns das Wasser bei einigen Flussdurchfahrten bis über die Motorhaube entgegenkam. Aus diesem Grund sind die Geländewagen der Isländer auch alle ein paar Nummern größer. Teilweise warteten wir sicherheitshalber vor den Furten auf größere Fahrzeuge um erst einmal die richtige Route und die Wassertiefe sehen zu können, da es alleine nicht ganz ungefährlich war. Teilweise mussten wir auch unsere Tour abbrechen, wenn das Wasser zu tief oder zu reißend war. Wir hatten das Glück, das während unseres Urlaubs ein Lauf zur Formula Off-Road stattfand. Das konnten wir (Marc und ich) uns natürlich nicht entgehen lassen, obwohl es 480 km bis zum Veranstaltungsort waren. Die Sektionen, die die Fahrzeuge mit Ihren 600 bis 1200 PS bewältigen mussten waren so anspruchsvoll, dass teilweise fast senkrechte Steilhänge zu erklimmen waren und mit Vollgas schräg entlang der Steilhänge gefahren werden musste. Dem entsprechend hoch war dann auch die Schrauber- und Ausfallrate, da die Isländer aber alle Sponsoren und eigene Mechanikerteams haben, waren die Fahrzeuge meistens bis zur nächsten Sektion wieder repariert.

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Tief drinnen im libyschen Sand...

Torsten Roetzel: Rallyefieber, oder Libyen mit i oder Y?

Es war gegen Ende Januar, als mich mein alter Bekannter aus Zeiten des 4x4 Club Mannheim, Tobias anrief: „ Sage mal, hast Du nicht Lust bei der Orga einer Wüstenrallye mitzumachen? So ein bißchen im Sand rumfahren, tagsüber in der Sonne liegen und den Teilnehmern Stempel auf die Kontrollzettel drücken? Alles ganz easy....“ „Das hört sich ja ganz gut an“, dachte ich so bei mir. „ Und wo soll das Ganze stattfinden“? „In Lybien“ antwortete Tobias. „Lybien?, darüber weiß ich kaum etwas, nicht einmal wie man es richtig schreibt!" Also kurz mal gegoogelt und tatsächlich: i kommt vor y, also Libyen, wieder was gelernt... Kurz und gut, der Gedanke ließ mich nicht mehr los und meine letzte Begegnung mit der (marrokanischen) Wüste war auch schon eine Weile her! Meine Familie hatte auch ihr OK gegeben, also stand dem Erlebnis „Libya Rally Raid“ nichts mehr im Wege.

Die Frage nach dem passenden Auto war auch recht schnell beantwortet, der Defender war nach ein paar „kleinen“ Umbauten (Zusatztank, Doppeldämpferanlage, Gewichtsreduzierung) ebenfalls wüstentauglich und so konnte es dann am Freitag, den 14.03.08, in Richtung Genua losgehen. Nach einer ereignislosen ersten Etappe trafen wir im Hafen dann auf die restlichen Mitglieder der Orga und die Teilnehmer, die nach und nach eintrafen. Erste Kontakte wurden schnell geknüpft, man traf auch alte Bekannte wieder und so konnten wir uns alle auf die kommenden 2 Wochen, die wir gemeinsam verbringen sollten, freuen. Einen ersten Vorgeschmack auf das Afrikanische Zeitverständnis bekamen wir bereits hier, als die Fähre „Carthage“ mit einer kleinen Verspätung von 4 Stunden auslief.

Am nächsten Abend war es dann endlich soweit, in Tunis bekamen wir dann afrikanischen Boden unter die Füße, bzw. zuerst unter die Räder und die erste Nacht verbrachten wir im Hotel in Gabes, noch in Tunesien. Am nächsten Tag dann die Weiterfahrt zur tunesisch-libyschen Grenze, und spätestens hier beginnt endgültig Afrika... Aber, Dank perfekter Vorbereitung durch den Veranstalter und die libysche Begleitagentur „Aania“, ging es flott und ohne Komplikationen über die Grenze. Es wurde uns sogar gestattet, die ersten Kilometer zum Camp ohne libysche Kennzeichen zurückzulegen, und diese erst dort zu montieren, ein absolutes Novum!

Die ersten Eindrücke für mich waren überwältigend und obwohl ich bereits mehrfach Marokko und Tunesien bereist hatte, eröffnete sich hier eine komplett neue Erfahrung des nordafrikanischen Kontinentes. Sowohl landschaftlich als auch menschlich war ich nicht annähernd auf das gefaßt, was mich hier erwartete. Und auch sportlich wurde es ernst und das kleine, aber hochkarätige Starterfeld brannte darauf, ihren Boliden endlich die Sporen geben zu dürfen. Was sich hier alles abspielte, kann unter www.marathonrally.com nachgelesen werden; ich kann nur soviel vorwegnehmen, es war richtig spannend!

Und auch für uns hieß das: Gas geben! Wir mußten ja immer vor dem Rallyetross die Strecke abfahren und rechtzeitig dafür sorgen, daß alle Durchfahrtskontrollen besetzt waren. Wie war das doch gleich? „ In der Sonne liegen und ab und zu Stempel aufdrücken“? So dachte ich jedenfalls bei mir, als wir im Sandsturm versuchten, den bis zum Rahmen eingesandeten Landy wieder freizuschaufeln... „Wer solche Freunde hat“!? Jedenfalls ist es uns immer gelungen, aus eigener Kraft wieder frei zu kommen und immer dort zu sein, wo wir gerade gebraucht wurden. Ob in den Steinwüsten im Norden mit messerscharfen Felsbrocken oder im Süden mit bis zu 300m (!) hohen Dünen, mein Navigator Tobias wußte immer auf den Meter genau, wo wir uns befinden und der Defender hat uns ohne Mucken überall hin getragen! Jedenfalls waren diese 14 Tage ein Erlebnis, daß ich nicht mehr missen möchte, obwohl wir viele extreme Situationen bewältigen mußten, wenig Schlaf gefunden, und immer unter „Strom“ gestanden haben.

Vielleicht hat der eine oder andere nun selbst Lust bekommen, die Tour mit zu machen? Kein Problem! Im März 2009 startet die 2. Ausgabe der Libya-Rally-Raid. Es muß auch nicht unbedingt im Renntempo sein, die Rallye wird von einer touristisch geführten Gruppe begleitet, die im „normalen Offroader“ bewältigt werden kann. Und ich? Ich werde selbstverständlich wieder dabei sein! Wen der Virus einmal gepackt hat... Infos zu der Veranstaltung unter www.libya-rally-raid.org oder bei Torsten Roetzel.

Zum Appetit machen, einige Bilder unserer Tour anbei.

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am Tagliamento

4x4-Urlaub in Ober-Italien von Bernd Muskatewitz

Wir waren vom 2. bis 15. September 2006 in einem Bungalow auf dem Campingplatz bei Caorle direkt an der Adria. Von dort aus unternahmen wir mehrere Tagestouren ins Hinterland und in die Berge. Als Tourenvorlage hatten wir das Geländewagen-Touren-Buch von Th. Gerstl und zusätzlich Koordinaten und Karten, die uns freundlicherweise von unserem Webmaster zur Verfügung gestellt wurden.

Wir waren in den bis zu 1 km breiten Flussbetten der Meduna und des Tagliamento unterwegs und fuhren in den Bergen auf staubigen Pisten zu Stauseen und Forts aus dem 1. Weltkrieg bis in in eine Höhe von 1600 Meter. Da wir nur alleine unterwegs waren, konnten wir in die Touren in den Flussbetten nicht komplett fahren, da uns die Gefahr des Steckenbleibens zu groß war.

Es war ein toller Urlaub und wir werden sicher noch einmal in diese Region fahren.

Grüße Bernd Muskatewitz und Familie

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Sonnenuntergang in Istrien

Istrien-Offroad-Tour von Michel Ong

Wir waren vom 13.04. bis 17.04.2006 in Istrien. Unsere Unterkunft war ein super Bungalow für 4 Personen auf einer kleinen Halbinsel namens Plava Laguna (natürlich mit Meerblick). Auf unserer Tour durch Istrien waren Dirk und Maren mit Ihren Disco 300Tdi dabei. Ich und meine Freundin und natürlich unser Onyx waren auch mit von der Partie. Gemeinsam fuhren wir in den paar Tagen insgesamt 2600 km, davon sind 1700 km Autobahn und der Rest waren zu 80% Offroad. Wir hatten jeden Tag bestes Wetter und eine durchschnittliche Tagestemperatur von 21 Grad Celsius. Unser neuer Suzuki schlug sich auf all den Pisten wacker. Dirk und Maren waren sehr beeindruckt von der Vielfalt, die Istrien zu bieten hat. Auch der Besuch der Tropfsteinhöhle in Baredine war ein tolles Erlebnis. Vom Schwierigkeitsgrad war es eher easy, aber die Schotterpisten sollten mit Respekt befahren werden. Speziell Dirk hat da so seine Erfahrungen gemacht...

Schade das Bernd und Sabine absagen mussten, die hatten sich nämlich total drauf gefreut mitzufahren.

Was soll ich sagen?? Es waren tolle Oster-Offroad-Feelings!

Gruß Michel & Clarissa

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