Überflüssige Hinterachse...

19. und 20. Juli: Truck-Trial in Lauchheim

Danke an unser Mitglied Bernd Muskatewitz für nachstehenden Bildbericht mit dem Titel
"AFH-Mitglieder als Sektionshelfer beim Europa-Truck-Trial in Lauchheim".

Am vergangenen Wochenende waren 3 AFH-ler in Lauchheim als Helfer der Sektionsleiter mit im Einsatz. Nach einer Begrüßung durch die Organisation und einiger Informationen über das doch etwas andere Reglement wurden wir am Samstag gleich bei den ganz Großen in der Klasse S5 eingesetzt. Es war sehr interessant, mit welchen massiven Erdbewegungen sich die 4-Achser ihren Weg durch die schwierig gesteckten Sektionen bahnten. Außer einer kurzen Pause in der „Stabilen Seitenlage“ eines 4-Achsers, die dieser ohne Fremdhilfe wieder verlassen konnte, verlief der Samstag reibungslos. Nach einem gemütlichen Abend und einer verregneten Nacht konnten wir am Sonntag bei strahlendem Sonnenschein wieder unsere Posten beziehen. Um auch mal andere Fahrzeuge zu sehen, wurden wir in die Klasse S3 eingeteilt, die mit nur 4 Fahrzeugen besetzt war. Dadurch hatten wir die Gelegenheit an diesem Tag noch mehrere Sektionen zu sehen, da das Sektionsteam immer mit den Fahrzeugen in die verschiedenen Sektionen mitfährt. Außer einer Bergeaktion wegen einer gebrochenen Kardanwelle eines 3-Achsers verlief der Tag ohne größere Zwischenfälle. Nach dem Abbauen der Sektionen waren wir alle geschafft und machten uns nach einer abschließenden Stärkung auf den Heimweg. Infos über die Veranstaltungen findet Ihr unter www.europatrucktrial.org.

Hier oder ins erste Bild klicken.



********************************************************************************************************

Röhrender Susi bei der Arbeit...

28. Juni: Suzuki-Treffen im elsässischen Saverne

Bernd Muskatewitz schickte den folgenden kurzen Bericht und einige Bilder zum Suzukitreffen:

Am vergangenen Wochenende fand dieses Jahr im Elsässischen Saverne nach einjähriger Pause wieder das Suzuki-Treffen mit ca. 80 - 100 Teilnehmern statt. Von den Organisatoren vom 4x4Container-Team, die uns in Odenheim tatkräftig unterstützt hatten, waren wir um Mithilfe bei der Durchführung Ihres Trials gebeten worden. In eine Roadbook-Tour war als Station ein Trial eingebunden, in dem jeder Teilnehmer eine Sektion unter die Räder nehmen musste. Mit 4 Helfern konnten wir die Durchführung des Trials übernehmen, der ohne nennenswerte Schäden von allen Teilnehmern beendet werden konnte. Abends fand dann noch der mittlerweile traditionelle Rock-Rawl-Wettberwerb statt, den wir als Zuschauer genießen konnten. Nach einer kurzen Nacht genossen wir am Sonntag noch das Freie Fahren, ehe wir uns auf den Heimweg machten.

Hier oder ins erste Bild klicken.



********************************************************************************************************

Schneemobil

21. bis 23. März: Ostern beim Deutschlandtrial in Kloster Gröningen

Bettina Wagner schreibt dazu:

Seit drei Jahren wird wieder ein Deutschlandtrial zum „Einläuten“ der Trialsaison veranstaltet. Dieses Jahr wollte auch der VDGV (unser Dachverband) wieder an dieser Veranstaltung mitwirken. Jeder der teilnehmenden Verbände sollte eine Sektion nach eigenem Reglement aufbauen und betreuen. Veranstaltungsort Kloster Grönigen bei Oschersleben im Harz. Club-Link www.gtg-weserland.de

Der Harz ist ein ganzes Stück weit entfernt und an Ostern war richtiges Sch…neewetter angesagt. Nachdem sich einige unserer Kurpfälzerfreunde bereit erklärt hatten die weite Reise auf sich zu nehmen und die Organisation / Aufbau der Sektion zu übernehmen entschlossen wir (Jürgen, Sven u. Bettina ) uns die Kurpfälzer zu unterstützen und unsere Autos aus dem Winterschlaf zu reißen. Auch Georg entschied sich kurzerhand die Ostereier nicht im heimischen Schnee sondern im Harz zu suchen, so entschieden wir uns, uns zusammenzutun und am Freitag morgen in den Harz zu starten.

Die Anreise nach Heidenheim gestaltete sich auf den letzen Kilometern recht rutschig. Im Schnee mit dem Auto toben ist ja echt nett, aber mit dem LKW und Anhänger??? Naja ging jedenfalls alles gut und wir kamen unbeschadet bei Georg an. Das Umladen der Autos und des restlichen „Geraffels“ dauerte auch etwas länger und so kamen wir natürlich auch später als geplant im Gelände an. Schon sehnsüchtig erwartet von den Kurpfälzern, die schon den Frost kräftig mit Glühwein bekämpft hatten (Hicks!) Den Glühwein mussten wir natürlich auch noch testen, dann wurden die Schlafplätze verteilt. Am nächsten Morgen erwartete uns das angekündigte Wetter mit Niesel, Kälte , Schnee und eisig kaltem Wind. „Unsere „ Sektion war anspruchsvoll gesteckt und bereitete den Fahrern wegen des schmierigen Untergrundes zu Beginn einige Schwierigkeiten, später ging’s besser. Wir selbst mussten uns auf die engen Sektionen und die Kugeln einstellen. Dadurch dass wir teilweise die Sektion mitbetreuten und auch am Wettbewerb teilnahmen kamen wir nur schleppend voran, das um die Kugeln zirkeln nimmt auch mehr Zeit in Anspruch. Also holte ich schon mal zwei Sektionen vor und als ich wieder zu Jürgen und Georg stieß eröffneten sie mir, das sie gerade beide Autos „gekillt“ hatten. Beim Goli war die Motoraufhängung gebrochen und beim Garfield die Kardanwelle ab. Also fuhr ich alleine zu Ende, äh fast zu Ende. In der letzten Sektion hab ich dann ein Gelenk gekillt, weiß allerdings nicht wie des passieren konnte. Die Kurpfälzer ließen die Autos heil.

Das Wetter hatte sich noch nicht gebessert und wir beschlossen auf dem Anhänger zu grillen. Die Steaks waren lecker aber die Kälte trieb uns schon bald wieder in die Halle. Dort war es auch nur direkt an den Gasstrahlern wirklich warm, Georg kämpfte mit immer stärker werdenden Zahnschmerzen, Partystimmung wollte auch nicht richtig aufkommen und so entschlossen wir uns schlafen zu gehen. Am nächsten morgen lagen ca 5-10 cm Schnee und es war sehr kalt, so kalt dass das Wasser in den Leitungen gefroren war. Also erst Leitungen auftauen und dann erst frühstücken und waschen. Aufgrund des Wetters wurde die zahl der zufahrenden Sektionen gekürzt. Tagsüber schien die Sonne und nachdem der Boden etwas abgetrocknet war und die Sektion abgebaut holten wir die ferngesteuerten Modellautos und bauten hier einen kleinen Slalomkurs auf. Auch hier hatten wir einen technischen Ausfall zu beklagen. Nach der Siegerehrung grillten wir auf dem Anhänger noch die restlichen Steaks und Würste, und machten uns anschließend auf eine Runde durchs Fahrerlager.

Am nächsten morgen das gleiche Spiel - Wasser eingefroren. Nach einem guten Frühstück packten wir die restlichen Sachen und machten uns auf die Heimreise. Zum Glück kamen wir ohne Stau und größeren Verzögerungen wieder nach Hause.

Hier oder ins erste Bild klicken.